Montag, 9. April 2007
Was für ein Leben soll das noch sein?
Die frage stell ich mir schon wieder seit längerem. Was für ein leben, es wird einfach alles nur schlimmer, ich kann nicht mal mehr eine sekunde ohne die angst denken, immer dieses verfickte ekelgefühl. Ich kann schon nichts mehr essen, weil ich meine das überall hier im Haus schon die sachen verseucht sind und mich krank machen, drogen, ein virus, egal, einfach schadstoffe enthalten. Manchmal konnte mein gehirn ja noch stärker sein, aber die zeiten sind wohl momentan auch vorbei. Ich hab nur noch angst, jede sekunde, ja jede verfickte sekunde. Kein Mensch kann sich vorstellen wie das ist, irgendwo hin zu fahren und unterwegs so eine angst attacke zu bekommen, das einen heiss wird, man keine luft mehr bekommt und sich alles dreht. Es ist doch wie ein halbes leben, was heisst halbes leben, ich hatte doch garkeines, nicht zu der Zeit wo der MIssbrauch war wo das schwein mir alles genommen hat sondern auch danach wo ich ab dann mit der angst leben durfte, was für eine schöne welt, und dann die frage nach der gerechtigkeit. Wieso kann mein verficktes leben nicht einfach vorbei sein, ein sprung von einer brücke, und ende, aber die sicherheit tod zu sein habe ich ja leider nicht, sonst hätte ich es schonlängst getan. Ihr wisst garnicht wie es ist immer wieder zu kämpfen. Blöde sprüche, ja du musst stark werden, willen haben. Prima aussagen, wenn sie nicht fühlen und spüren können wie es mir geht. Ich kann nciht einfach so einen schalter umschalten und es macht klick. Immer wieder fange ich an vom boden aufzustehen und wie weit geht das das ich danach wieder falle. Ich will mein beschissenes leben nicht mehr, ich will es einfach nicht. Weil ich nicht mehr kann. Seit tagen kann ich nichts mehr essen, aus den gründen die ich oben schon mal genannt habe. Und wenn ich dann mal was gegessen habe brech ich es aus angst wieder aus irgendwas sei darin gewesen. Ich habe magenkrämpfe, schmerzen weil ich nichts esse. Unendlich starke schmerzen, aber kein schmerz ist so stark wie der in meiner Seele. Und den kann keiner sehen. Von dem was ich erleben durften, ach wie schööööön, schaffen es menschen noch nichtmal eines von zu verarbeiten, ja aber die ach so starke Nadine, die schafft das ja, klar...ist doch alles nicht so schlimm, da musst du drüber stehen, die vergangenheit hinter dir alles. Habt ihr eigentlich ne verfickte ahnung wie es in so einem Menschen aussieht indem die sehnsucht nach schmerz und tod das einzige noch ist was einem wieder am leben hält..wie sehr hoffe ich das es irgendwann einfach zu ender ist!!!!!
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1 Kommentar:
Kannst du einen schönen Moment beschreiben, an den du dich erinnerst? Egal, wie weit er zurück liegt?
Vorstellen wie du dich fühlst, kann sich das sicher niemand, der es nicht erlebt hat. Verstehen kann man es trotzdem.
Es bleibt dir doch nur der Verstand, der als Teil von dir in solchen Momenten Fragen stellen und damit gewinnen kann. Schreibe die Antworten auf, damit du es dir schwarz auf weiß klar machen kannst. Als Beispiel: Kommen die Nachbarn mit dem Essen und dem Wasser zurecht? Wenn niemand sonst etwas bemerkt, ist das Essen dann nicht in Ordnung? Kannst du mit anderen zusammen essen?
Wer von der Brücke springt, verpasst, wie es am anderen Ende weitergeht. Das Leben bietet nicht nur schlechte Momente, das ist garantiert. Es gibt sicher Menschen, die du damit sehr traurig machen würdest.
Ich bin Musiker, ich liebe Musik, die spannend, intensiv und wunderschön ist. Egal wo. In den Charts finde ich aber so etwas kaum. Ich kann dir aber gerne Beispiele als mp3 mailen. Gibt es hier irgendein Postfach?
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