Ich bin alleine zu hause, gedanken kreisen in meinem Kopf, schon so lange verkenn ich die Realität. Wenn man mir sie nahe bringt versteh ich sie dennoch nicht. Ich höre stimmen, von draussen, sie unterhalten sich, reden sie wohl über mich, was ich für ein schlechter mensch bin, was für fehler ich gemacht habe, wie fett ich doch bin, klar das aus der nichts werden konnte. Ich höre autos, jemand der etwas böses von mir will? Will er mich aus dem haus schleifen? So viele gedanken und ich kann sie nicht ordnen. Es ist so schlimm, das ich manchmal nicht weiss was ich jemandem mitteilen kann oder nicht, denn teile ich mich jemanden mit habe ich sofort angst das noch etwas schlimmeres passiert. Sicher für einen normalen menschen unvorstellbar. Es ist wie in einem teufelskreis. Wenn man eines tut was man sich sonst nicht getraut hat zu tun, meint man das etwas schlimmeres. Tut man aber das eine nicht, macht man etwas schlimmes, aus angst dann etwas zu sagen sagt man besser nichts..was ist das nur...und wieder höre ich stimmen, sind das stimmen die mich verfolgen, oder nur der dröhnende Fernseher meiner Nachbarn..dann wieder der ruf nach anerkennung..bin ich ein nichts, wieso mag mich keiner, oder mag mich doch jemand, kann ich es nur nicht sehen? Wieso sieht keiner meinen schmerz, wieso leidet meine seele so? Vielleicht ist es besser zu sterben anstatt weiter zu leben, denn jede sekunde ist eine qual. Das kann keiner nachvollziehen, dann wieder die wut. Wie kann es sein, das jemand der einen schweren betrug begeht veruteilt wird zu einer gefängnisstrafe, und jemand der eine Seele, eine KINDERseele, ermordet bekommt nichts mehr...weil es "verjährt" ist, wie bitte kann Kinderseelenmord verjähren? Wieso nur hört keiner die hilfe rufe? Keiner weiss wie schwer es ist dinge normal einzuschätzen. Über Jahre wurde uns beigebracht den MUnd zu halten, zu schweigen, weil wir sonst dinge nicht bekommen haben. Wuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah, lautstärke von draussen, ich kann sie nicht einordnen mein kopf zerspringt, lasst mich endlich raus aus diesem Albtraum ich will und kann nicht mehr...ich kann nicht mehr. Warum kann nicht einfach mein Vater mich in den HImmel holen, eine Seele hab ich doch schon lang nicht mehr, Ich möchte mir doch immer alles erkaufen, sehe nicht, das menschen mich auch so mögen, fühle mich hässlich, schuldig für alle dinge die passieren...mein Herz zerreisst, wieso hilft man mir nicht
Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.
Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.
Tiefer noch ein bisschen tiefer
schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
dunkles Blut und mir wird warm.
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.
Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.
Das Blut so rot, das Blut so rein ...
Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.
Das Blut so rot, das Blut so rein ...


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